Offene Wohn-Ess-Küchen gehören heute zum Standard moderner Wohnkonzepte.
Was architektonisch überzeugt, bringt in der Praxis jedoch oft kleine, aber nervige Komfortprobleme mit sich – besonders abends.
Typische Situation:
Der Fernseher läuft, das Licht ist bewusst gedimmt. Man geht kurz in die Küche, um etwas zu holen und steht vor der Entscheidung:
- Licht manuell einschalten und die TV-Stimmung zerstören
- oder per Taster eine Szene dazumischen, die oft mehrere Klicks oder Speziallogiken erfordert
Beides ist nicht wirklich alltagstauglich.
Unsere Lösung – umgesetzt in einem Nachrüstprojekt
In einem aktuellen Projekt haben wir eine Lösung realisiert, die genau hier ansetzt.
Ein Präsenzmelder wurde unauffällig im Küchensockel montiert und in die bestehende Szenen-Logik integriert.
Die Idee dahinter ist einfach, aber wirkungsvoll:
- Wird die Küche betreten
- und es ist dunkel genug, um künstliches Licht zu benötigen
- wird das Küchenlicht automatisch zur aktuell aktiven Szene dazugemischt
- allerdings nur dann, wenn das Küchenlicht heller ist als die bestehende Szene
So bleibt die Lichtstimmung im Wohnbereich erhalten, während in der Küche sofort ausreichend Licht zur Verfügung steht.
Technische Umsetzung & Komfortgewinn
Durch den Einsatz von zwei Präsenzbausteinen können mehrere Präsenzmelder im selben Raum logisch sauber ausgewertet werden:
- ein Präsenzmelder im Wohnbereich
- ein Präsenzmelder im Küchensockel
Das Ergebnis ist eine Lichtsteuerung, die sich im Hintergrund verhält und genau das tut, was man intuitiv erwartet – ganz ohne manuelles Eingreifen.
Bonus-Funktion
Als zusätzlicher Komfort wurde beim Betreten der Küche auch die Zirkulationspumpe eingebunden. Das sorgt dafür, dass warmes Wasser schneller zur Verfügung steht – ein Detail, das man im Alltag schnell zu schätzen lernt.




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