Licht & Leuchten

Tunable White oder Dim to Warm? Der Unterschied für deine Lichtplanung.

Automatisch wärmer beim Dimmen oder Helligkeit und Weißlichtfarbe getrennt einstellen? Lichtwirkung, Kanalbedarf und Komponenten sauber unterscheiden.
Planung & Verständnis · technische VertiefungVon IXMA

Redaktionelle Freigabe ausstehend. Herstellerquellen und Video vollständig prüfen.

Die Lichtwirkung entscheidet.

Dim to Warm: Beim Herunterdimmen wird das Licht automatisch wärmer. Helligkeit und Farbtemperatur folgen dabei einer gekoppelten Kurve.

Tunable White: Du wählst die Farbtemperatur unabhängig von der Helligkeit innerhalb der Möglichkeiten der Leuchte. Beispielsweise lässt sich eine gewählte Weißlichtfarbe beibehalten und trotzdem dimmen.

Welche Funktion brauchst du?
Dein Wunsch Dim to Warm Tunable White
Beim Dimmen automatisch wärmer werden Die vorgesehene Funktion Mit passender Steuerung als Verlauf nachbildbar
Weißlichtfarbe bei gleichem Dimmniveau ändern Keine unabhängige Einstellung im normalen Dimmverlauf Die vorgesehene Funktion
Eine Weißlichtfarbe wählen und danach nur die Helligkeit ändern Farbtemperatur verändert sich entlang der Kurve Getrennt einstellbar
Bedienung im Alltag Ein Helligkeitsregler mit gekoppelter Lichtfarbe Helligkeit und Weißlichtfarbe getrennt bzw. in Szenen

Beides ist veränderliches Weißlicht. Es ist nicht dieselbe Funktion.

Ein einfarbiges, dimmbares Leuchtmittel behält dagegen grundsätzlich seine feste Weißlichtfarbe. Auch eine vorwählbare CCT-Stufe ist nicht automatisch eine laufend steuerbare Tunable-White-Funktion. „CCT“ bezeichnet die korrelierte Farbtemperatur; allein dieses Kürzel beschreibt die Ansteuerung noch nicht vollständig.

Ansteuerung bei Emilum 24 V: genau hinsehen.

  • Dim to Warm: Emilum beschreibt für die betreffenden Spots einen PWM-Dimmkanal. Die Farbänderung entsteht durch die integrierte Technik.
  • Tunable White mit direkter PWM-Ansteuerung: Warmweiß und Kaltweiß werden getrennt angesteuert; dafür sind zwei PWM-Ausgangskanäle pro gemeinsam gesteuerter Gruppe zu planen. Das gilt für diese Anschlussart, nicht pauschal für jedes Tunable-White-System.
  • Leitung zum Lichtpunkt: Bei der beschriebenen Dim-to-Warm-Ausführung werden zwei Leiter genutzt. Bei üblichen Tunable-White-Leuchten mit gemeinsamem Plus und zwei getrennten Weißkanälen sind es drei Leiter zwischen PWM-Controller und Leuchte. Das konkrete Anschlussbild entscheidet.
  • Bus und Ausgang nicht verwechseln: Ein DALI-DT8-Gerät kann Helligkeit und Weißlichtfarbe über eine adressierte Einheit bedienen. Das ist nicht gleichbedeutend mit einem einzigen PWM-Leistungsausgang. Aus der Zahl der Busadern lässt sich die Lichtfunktion nicht ableiten.
Emilum-Besonderheit: PWM-Frequenz

Emilum beschreibt bei diesen Dim-to-Warm-Produkten eine Anpassung der Farbkurve über die PWM-Frequenz. Das macht die Leuchte nicht zu einer frei regelbaren Tunable-White-Leuchte. Werte und Einstellmöglichkeiten müssen für die konkrete Artikel- und Dimmervariante geprüft werden; hier gibt es keine pauschale Frequenzempfehlung.

Diese Angaben brauchen wir für deine Empfehlung.

  1. Lichtwunsch: automatisch wärmer beim Dimmen oder frei wählbare Weißlichtfarbe?
  2. Produktvariante: genaue Artikelnummer, Lichttechnik und produktspezifischer Kelvinbereich.
  3. Steuerung: direkter PWM-Ausgang, DALI/DT8, Tree oder andere konkrete Schnittstelle und passender Betriebsmodus.
  4. Auslegung: Leuchten je Gruppe, Leistung, Strom, Kanalbelegung, Netzteil, Leitung und Schutzkonzept.

Die Ausgangskanäle werden nach gemeinsam gesteuerten Gruppen und ihrer Belastung geplant. Weder „ein Kanal pro Spot“ noch „vier Kanäle sind immer vier Tunable-White-Gruppen“ ist eine verlässliche pauschale Regel.

Was braucht dein Verteiler?

Zur gewählten Leuchtenvariante gehören der passende Dimmer bzw. Treiber, dessen Betriebsmodus, die Versorgung und eine fachlich geplante Verteilung mit Klemmen, Schutz und Beschriftung. Ein beliebiger 24 V Dimmer ist keine bestätigte Empfehlung. Bestehende Leitungen sind gesondert zu beurteilen.

Wie entscheiden wir für den Raum?

Möchtest du beim gedimmten Licht automatisch eine wärmere Stimmung, ist Dim to Warm die passende Funktion zum Prüfen. Möchtest du Helligkeit und Weißlichtfarbe je Nutzung getrennt wählen, prüfe Tunable White. Das ist eine Entscheidung nach gewünschter Bedienung und Raumfunktion, keine pauschale Einteilung nach Wohnraum oder Arbeitsraum.

Aus der IXMA Praxis

Verstehen. Im Video.

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Emilum Dim to Warm: Beim Herunterdimmen wird das Licht wärmer

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Offizielle Herstellerinformationen

Quellen statt Vermutungen.

Emilum · Dim to Warm – Funktionsprinzip und PWM-Kanal

Die indexierte Herstellerbeschreibung ordnet Lichtfarbe und Dimmniveau ein und nennt einen Dimmkanal für die betreffenden Spots.

Herstellertext über Suchindex erfasst: Direktabruf am 21.10.2026 mit HTTP 403 eingeschränkt. Konkrete Produktdaten und Dimmerkompatibilität vor Freigabe prüfen.

Originalquelle öffnen ↗Erreichbarkeit geprüft: 21.10.2026. Ein Abrufdatum ist keine Versionsfreigabe.
Emilum · Tunable White – Weißkanäle und Anschlussart

Herstellerbeschreibung zu getrennter Weißlichtmischung und dem typischen direkten PWM-Anschluss.

Herstellertext über Suchindex erfasst: Direktabruf eingeschränkt. Aussagen zu Leiterzahl und Kanälen gelten für die beschriebene Anschlussart, nicht für jedes System.

Originalquelle öffnen ↗Erreichbarkeit geprüft: 21.10.2026. Ein Abrufdatum ist keine Versionsfreigabe.
Dynalite / Signify · DALI Tunable White and Colour Control

Technische Dokumentation zu unabhängiger Helligkeit/Farbtemperatur und den verschiedenen DALI-Steuerungsarten.

Quelle gelesen

Originalquelle öffnen ↗Erreichbarkeit geprüft: 21.10.2026. Ein Abrufdatum ist keine Versionsfreigabe.